Gesamtschule Wermelskirchen

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LoQ-Parcours Jahrgang 6
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LoQ-Parcours Jahrgang 6

Alkohol-Parcours Jahrgang 7

Jahrgang_7.pngIm April und Mai erlebte der siebte Jahrgang der Gesamtschule Wermelskirchen ein besonderes Präventionsangebot rund um das Thema Alkohol. Der „Alk-Parcours“ der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ wurde in Kooperation zwischen der ginko Stiftung für Prävention aus Mülheim an der Ruhr, der Schulsozialarbeit der Stadt Wermelskirchen, der Gesamtschule Wermelskirchen und der Diakonie im Kirchenkreis Lennep durchgeführt.

An mehreren interaktiven Stationen ging es für die Schülerinnen und Schüler nicht nur ums Zuhören, sondern ums Ausprobieren, Erleben und Verstehen. In Kleingruppen wurde erarbeitet, wie Alkohol wirkt und welche Folgen er haben kann.

Ein besonders eindrücklicher Moment waren die Rauschbrillen. Plötzlich wurden einfache Alltagsaufgaben zur echten Herausforderung. Geradeaus gehen, ein Schloss öffnen oder Geld aus dem Portemonnaie nehmen zeigte sehr schnell, wie stark Alkohol Wahrnehmung, Reaktion und Koordination beeinflusst. Dabei wurde deutlich, dass diese Einschränkungen nicht einfach „abgelegt“ werden können und unangenehme Wirkung im „echten Leben“ deutlich spürbar bleibt.

Neben diesen Selbsterfahrungen bot ein Comicfilm mit Quiz einen verständlichen Zugang zu den wichtigsten Regeln des Jugendschutzgesetzes. Es wurde deutlich, was im Umgang mit Alkohol erlaubt ist, wo Grenzen liegen und welche Konsequenzen entstehen können.

Im Körperpuzzle wurde sichtbar, welche Auswirkungen Alkohol auf einzelne Organe haben kann. Ergänzend fanden offene Gespräche statt, in denen eigene Gedanken und Fragen ihren Platz hatten.

Ziel des Parcours ist es, frühzeitig für die Risiken von Alkohol zu sensibilisieren und eine kritische, reflektierte Haltung zu fördern. Genau das wurde durch die abwechslungsreichen Stationen erlebbar und greifbar gemacht.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten engagiert mit, diskutierten aktiv und sammelten im Rahmen eines spielerischen Wettbewerbs Punkte. Am Ende wurden die Siegergruppen geehrt, dennoch ging niemand mit leeren Händen nach Hause.

Das Fazit fiel eindeutig aus. Ein abwechslungsreiches, praxisnahes und sehr lehrreiches Angebot, das wichtige Inhalte verständlich vermittelt und mit viel Freude in Erinnerung bleibt.

 

Arbeiten aus dem Deutschunterricht

In der letzten Klassenarbeit im Jahrgang 7 verfasst die Schülerin Sophie aus der 7D diesen inneren Monolog zu einer Szene aus Judith Kerrs „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Der Text thematisiert Angst, Verlust und den Wunsch nach Sicherheit und Zugehörigkeit. Der Perspektivwechsel macht den inneren Monolog zu einer spannenden Übung: Die Erzählung gelingt hier besonders gut durch die gefühlvolle Sicht der 10-jährigen Anna – eine Perspektive, die verständlicherweise herausfordernd, aber überzeugend gestaltet ist. Super gemacht, liebe Sophie!

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Im Deutschunterricht des Jahrgangs 5 drehte sich alles um das Thema Märchen.

Die Schülerinnen und Schüler konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und bekannte Geschichten an einer entscheidenden Stelle weiterschreiben.

So auch beim Märchen „Das Erdbeerpflücken“: Zwei Kinder verlieren im Wald ihre Erdbeerkörbchen, der Junge bleibt allein zurück – und entdeckt im Mondlicht etwas Geheimnisvolles, das die Geschichte in eine ganz neue Richtung lenkt.

Aus diesem Moment heraus sind ganz unterschiedliche Fortsetzungen entstanden. Eine davon stammt von Ellen aus der Klasse 5c.

Wie hätte deine Geschichte weitergehen können?1.jpg

Es waren einmal zwei Kinder aus einer armen Familie, die im Sommer im Wald Erdbeeren sammelten und sie im Dorf verkauften. Eines Tages ließen sie ihre Körbchen unter einem Strauch stehen – doch als sie zurückkamen, waren sie verschwunden. Der Junge blieb allein im Wald zurück. Als es Nacht wurde, schlief er ein. Mitten in der Nacht wachte er wieder auf. Im hellen Mondlicht sah er plötzlich etwas Weißes geheimnisvoll leuchten …  Einen weißen, leuchtenden Schwan. Da kam das Wesen näher, der Junge hatte Angst, und doch war er neugierig und fasziniert. „Komm näher, Schwan“, sagte der Junge. „Ich helfe dir, so hilfst du mir“, sagte der Schwan. „Mein Name ist Amelia.“ Er stimmte zu. So suchten sie nach den Körbchen. Da fand Amelia die Körbchen. Der Junge war überglücklich. „Hilfst du mir jetzt?“, sagte der Schwan. „Ja“, sagte er. „Was ist dein Problem?“ „Die Einhörner haben sich gegen die Zauberschwäne gewendet und den magischen Stab geklaut!“ Sie machten sich auf den Weg ins Zauberland, zum magischen Teich, der mit der Wiese verbunden ist. Der Junge sah den Stab im Teich untergehen und sagte Amelia Bescheid. „Nein! Schwäne können nicht so tief tauchen!“, rief sie. „Aber ich schon!“, sagte der Junge und sprang ins Wasser. Er tauchte lange und nach einigen Sekunden kam er hoch mit dem Stab. Er war klitschnass und fragte: „Wo sind die Einhörner und die Schwäne?“ „Die gibt es nicht, ich bin die Einzige. Dies war ein Test, ob einer bereit ist, für andere eine Aufgabe zu erfüllen. Somit hast du etwas verdient“, klärte der Schwan auf. Sie hob den Flügel, und ein Sack Gold kam zum Vorschein. Der Junge nahm ihn an und bedankte sich. Da hob sie noch einmal den Flügel, und der Junge befand sich plötzlich am helllichten Tag auf der Erdbeerwiese. Als er zu Hause eintraf, mit dem Gold und den Erdbeeren, waren alle froh und nicht mehr arm. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.