Gesamtschule Wermelskirchen

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Zusage für alle neuen 5. Klässler:innen

Gute Nachrichten: Alle Kinder, die für das kommende Schuljahr, an der Gesamtschule oder am Gymnasium in Wermelskirchen angemeldet wurden, bekommen ihren Wunschschulplatz.

Das ist das Ergebnis der angekündigten Abstimmung zwischen den Schulleitungen und der Stadt als Schulträgerin, die unmittelbar nach Abschluss des gemeinsamen Anmeldeverfahrens an den beiden weiterführenden Schulen erfolgte. Demnach sind 140 Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern am Gymnasium, 136 an der Gesamtschule angemeldet worden. Das entspricht der geplanten Fünfzügigkeit an beiden Schulen, wonach jeweils mit fünf Klassen in der fünften Jahrgangsstufe ins Schuljahr 2026/27 gestartet wird.

„Alle am Gymnasium und an der Gesamtschule im Rahmen des jetzt abgeschlossenen Anmeldeverfahrens angemeldeten Kinder bekommen von den Schulleitungen nun eine schriftliche Zusage für den Schulplatz“, sagt Bürgermeister Bernd Hibst: „Die Anmeldezahlen entsprechen den Erwartungen und bestätigen, was die Stadt als Schulträgerin in enger Abstimmung mit den Schulleitungen geplant hatte.“

Sowohl der Stadt als auch den Schulleitungen war und ist es wichtig, dass alle Wermelskirchener Kinder, die in Wermelskirchen einen Schulplatz am Gymnasium oder an der Gesamtschule haben wollten, auch einen in Wermelskirchen bekommen. Das ist nach Ablauf des Anmeldeverfahrens gewährleistet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir allen Kindern, die sich in Wermelskirchen am Gymnasium oder an der Gesamtschule angemeldet haben, ihren Wunschplatz zusagen können. Das war unser Ziel und das haben wir erreicht“, sagt Bürgermeister Bernd Hibst.

Text von: Stadt Wermelskirchen/Stephan Singer

In zweiter Lehrküche wird bald „gebruzzelt“

Gesamtschule Joanna Licht in Lehrküche GroßKochen ist ein Kinderspiel? Nicht ganz. Denn die richtige Zubereitung von Speisen stärkt die Gesundheit, macht fit für den Alltag und macht Appetit, damit es anschließend auch lecker schmeckt. So ist der Hauswirtschafts-Unterricht an der Gesamtschule Wermelskirchen genauso Berufsvorbereitung wie vor allem Vorbereitung auf den Lebensalltag. Mit dem Start des zweiten Halbjahrs im laufenden Schuljahr klappt das an der Gesamtschule noch besser: Dann geht die zweite Lehrküche in Betrieb.

Die liegt auf rund 95 Quadratmetern direkt neben der schon vorhandenen, etwas größeren Lehrküche und bringt der Gesamtschule große Vorteile, wie die stellvertretende Schulleiterin Joanna Licht sagt: „Genauso wie wir zwei Technikräume haben, haben wir jetzt zwei Lehrküchen. So kann Unterricht parallel stattfinden, was die Planung deutlich entspannt und erleichtert.“

In der neuen Lehrküche können pro Kochstation vier bis fünf Kinder unterrichtet werden. Die vier Stationen sind identisch und systematisch aufgebaut mit Arbeitsflächen, Ceranfeld, Backofen und Waschbecken. Zu jeder Station gehört auch ein Gastro-Rollwagen, mit dem die Schülerinnen und Schüler benötigtes Material holen können.

Genau durchdacht

Viel Technik und Leitungen sind an Decke und im Boden „versteckt“. Derzeit erfolgen Malerarbeiten, Schränke und Esstische nebst Stühlen werden in den nächsten Tagen noch aufgestellt. „Die Flächen der Küchenzeilen sind bewusst in Weiß gehalten, damit Verunreinigungen schnell gesehen und beseitigt werden können.“

Denn: Das Säubern des Küchenplatzes gehört natürlich ebenso zum Hauswirtschafts-Unterricht, wie der Einkauf der Lebensmittel oder auch die Frage, mit welchem Küchenmesser und auf welchem Schneidbrett wird Fleisch, Gemüse oder Obst „geschnibbelt“ oder wie wird welches Utensil richtig gespült.

Praxis- und lebensnaher Unterricht

„Das ist sehr praxis- und lebensnaher Unterricht – das zeichnet uns aus, das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Gesamtschule in Wermelskirchen“, sagt Joanna Licht, die selbst auch Hauswirtschafts-Unterricht gibt: „Dank der zweiten Lehrküche sind wir räumlich super ausgestattet. Dass wir Hauswirtschafts- und Technik-Unterricht in guter Ausstattung anbieten, ist ein wichtiger Pluspunkt für uns – das macht unseren Schultyp besonders.“

Und, so ergänzt Joanna Licht: „Das macht Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern natürlich auch Spaß, denn der praktische Hauswirtschafts-Unterricht - stets eine Doppelstunde - endet natürlich immer mit dem gemeinsamen Verzehr der zubereiteten Gerichte.“

Deutlich flexibler

In der neuen Lehrküche werden die „Anfängerinnen“ und „Anfänger“ aus den fünften, sechsten und bei Bedarf siebten Klassen unterrichtet. Die fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler nutzen die andere, etwas größere Lehrküche. Mit zwei Lehrküchen sind die Gesamtschule und die auslaufende Sekundarschule deutlich flexibler aufgestellt.

An der Gesamtschule Wermelskirchen ist in der Regel der Hauswirtschafts-Unterricht in den fünften bis siebten Klassen ein Pflichtfach – anschließend zur Vertiefung ein Wahlfach in Kombination mit Arbeitslehre und Wirtschaft.

Gut ausgeleuchtet

In der neu ausgestatteten Lehrküche sorgen große Fensterfronten für viel Tageslicht, das seitlich auf die Kochfelder fällt. Dazu ist eine moderne LED-Beleuchtung in die Decke integriert.

Info Im Herbst starteten die konkreten Planungen und Aufmaße gemeinsam mit der beauftragten Fachfirma. Vorbereitende Arbeiten und Installationen übernahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt. Noch in den Weihnachtsschulferien gelang die Anlieferung der Möbel und Geräte, sodass der laufende Unterrichtsbetrieb durch den Transport auf dem Schulgelände nicht gestört wurde.

Foto & Text: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer